USB Typ-C ist ein relativ neuer Standard, deswegen kennen die meisten ihn noch nicht. Doch dies wird sich bald ändern, denn im Vergleich zu USB Typ-A ist er viel vielseitiger. Wenn Sie sich fragen, was genau Sie mit dem USB-C Anschluss Ihres Notebooks machen können, oder worin die Unterschiede zwischen den verschiedenen USB-Varianten liegen hilft Ihnen unser FAQ am Ende dieser Seite weiter.

Für USB-C gibt es verschiedene Kabel. USB-C zu USB-C Kabel erlauben das Laden des Gerätes mit einem USB-C Netzteil oder die Verbindung von zwei USB-C Geräten. Kabel mit sowohl einem USB-C als auch einem USB-A Anschluss werden oft zum Laden von Smartphones oder zum Anschließen von USB-C Geräten an einen "normalen" USB-Port verwendet.
Diese Geräte verwenden immer noch das USB Protokoll aber einen Hub und andere Chips um mehr Funktionalität bereit zu stellen. Sie haben immer mindestens einen USB-A Anschluss, oft einen USB-C Anschluss zum Laden und manchmal auch SD-Kartenleser, Video oder LAN Anschlüsse.
Sie sind um einiges größer als Dongles, bieten aber auch mehr Funktionalität. Sie können eigentlich immer das Gerät laden, haben mehrere USB Anschlüsse, LAN für eine schnelle und stabile Netzwerkverbindung und mehrere Display Anschlüsse. Manchmal haben sie sogar noch einen Ein-/Aus Schalter, sodass man über ein Kabel auf die volle Funktionalität des Laptops zugreifen kann.
Bieten die gleichen Anschlüsse wie ihre USB-C Äquivalenten, allerdings mehr davon und über eine viermal schnellere Verbindung. Zudem kann man ein zweites Thunderbolt Gerät wie eine SSD oder sogar eine externe Grafikkarte anschließen.
Die Steckerform: Beschreibt das reine Aussehen des Steckers und der Buchse (die Hardware). Beispiele hierfür sind USB-A (der klassische, eckige Stecker), Micro-USB (altes Smartphone-Kabel) oder USB-C (der moderne, ovale Wendestecker). Die verschiedenen Bauweisen ermöglichen z.B. unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten.
Das Schnittstellenprotokoll: Die Technologie, die im Hintergrund bestimmt, wie schnell Daten übertragen werden und welche Zusatzfunktionen möglich sind. Beispiele hierfür sind USB 2.0, USB 3.2, USB4, DisplayPort oder Thunderbolt.

Der Unterschied zwischen USB-A und USB-C ist weitaus größer als nur die optische Form. USB-C ist eine grundlegende Neuentwicklung, die alte technische Barrieren von USB-A durchbricht.
Das Design
Stromversorgung (Power Delivery)
Alternate Modes
Weil USB-C über 24 Pins verfügt, können diese Pins je nach Bedarf dynamisch umbelegt werden. Das nennt man Alternate Modes:
Hinter dem Begriff SuperSpeed verbirgt sich lediglich eine Marketingbezeichnung des USB-Implementers Forums für Protokolle der dritten Generation. Wichtig zu wissen: Dieser Name impliziert keinerlei erweiterte Sonderfunktionen über die reine Datenrate hinaus.
Hier die Zuordnung:
| Marketingbezeichnung | USB-Protokoll |
|---|---|
| SuperSpeed oder SuperSpeed USB 5Gbps | USB 3.2 Gen 1 |
| SuperSpeed+ oder SuperSpeed USB 10Gbps | USB 3.2 Gen 2 |
| SuperSpeed USB 20Gbps | USB 3.2 Gen 2x2 |
Thunderbolt ist eine von Intel und Apple entwickelte Schnittstellen-Technologie. Seit Version 3 nutzt Thunderbolt den USB-C Steckertyp.
Thunderbolt ist mit allen USB-Versionen abwärtskompatibel.
Um Fehlkäufe zu vermeiden, solltest du folgende Punkte prüfen:
Einsatzzweck definieren:
Länge beachten:
Die Watt-Zertifizierung:
USB-Protokolle sind entscheidend für die Datenübertragungsrate, die letztendlich über euren USB-Port oder Kabel möglich ist. USB Versionen implizieren, anders als Thunderbolt, keine zusätzlichen Features wie PowerDelivery oder DisplayPort. Für weitere Erklärungen gibt es diesen Beitrag.
| USB-Protokoll | max. Datenübertragungsrate | Mögliche Steckertypen |
|---|---|---|
| USB 2.0 | 480 Mbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 1 | 5 Gbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 2 | 10 Gbit/s | USB-A, USB-C |
| USB 3.2 Gen 2x2 | 20 Gbit/s | USB-C |
| USB 4 | 40 Gbit/s | USB-C |
| USB 4 2.0 | 120 Gbit/s | USB-C |
Da USB-C-Anschlüsse alle gleich aussehen, aber völlig unterschiedliche Funktionen haben können, muss man genauer hinschauen:
Symbole neben dem Port:
Im Handbuch/Datenblatt:
Viele Hersteller verzichten aus Designgründen auf Symbole am Gehäuse. Hier hilft nur der Blick in die technischen Daten des Geräts

Zentraler Eckpfeiler der USB-Technologie ist die Abwärtskompatibilität.
Beim Koppeln zweier Geräte mit abweichenden Standards greift stets das Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners:
Eine vollständige USB-Bezeichnung ist in der Regel wie folgt strukturiert:
